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EU-Parlament will ländliche Räume stärken: Kohäsionspolitik soll nach 2027 gezielt auf den ländlichen Raum ausgerichtet werden

Das Europäische Parlament hat am 17. Juni 2025 eine Entschließung verabschiedet, die die Weichen für eine deutlich stärkere Förderung ländlicher Gebiete in der EU stellen soll. In dem Beschluss fordern die Abgeordneten die Europäische Kommission auf, die künftige Kohäsionspolitik gezielt und umfassend auf die Entwicklung des ländlichen Raums auszurichten – als Schlüssel zur Verringerung regionaler Ungleichheiten in Europa.

Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer eigenen EU-Strategie für ländliche Räume ab der Förderperiode 2028. Ziel sei es, Investitionen in digitale Infrastruktur, erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft, lokale Wirtschaftskreisläufe, Mobilität und Daseinsvorsorge deutlich auszuweiten. Die neue Strategie soll dabei Synergien zwischen Kohäsionspolitik, der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und dem Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ nutzen.

Besonders betont wird die Bedeutung von integrierten territorialen Investitionen (ITI), LEADER und CLLD als Instrumente der partizipativen Regionalentwicklung. Ihre Förderung solle ausgebaut und strategisch besser verzahnt werden, um ländliche Räume resilienter, attraktiver und zukunftsfähiger zu machen.

Weitere Informationen: https://ruralpact.rural-vision.europa.eu/news/eu-parliament-calls-enhanced-cohesion-policy-support-rural-areas_en?etrans=de