Der Ausschuss der Regionen (AdR) hat einen Entwurf für die Positionierung zu den geplanten Nationalen und Regionalen Partnerschaftsplänen (NRPP) vorgelegt. Die NRPP sollen in der nächsten EU-Förderperiode 2028-2034 die Grundlage für die Förderbereiche bilden und sollen damit die Strukturen der EU-Agrar- und -Kohäsionsfonds ablösen.
Im Entwurf fordert der AdR eine Schärfung der NRPP-Vorschläge zu Gunsten der Regionalität und ein Fokus auf die Kohäsion als zentrales Ziel der NRPP. Dieser Fokus soll durch ein „do no harm to cohesion“-Prinzip abgesichert werden, das für alle Maßnahmen der NRPP gelten soll, vergleichbar mit dem „Do no significant harm“-Prinzip (DNSH) in Bezug auf die die Nachhaltigkeit von Maßnahmen.
Der Entwurf wird auf der Sitzung des AdR am 6. Mai 2026 diskutiert. Bis zum 20. April können Mitglieder des AdR Änderungen einbringen.
Achim Wolf

