
Neues ESF+-Programm: Sozioökonomische Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte (SIM)
Mit dem neuen ESF+-Programm 'Sozioökonomische Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte' (SIM) des Ministeriums des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg (MIK) und des Ministeriums für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz des Landes Brandenburg (MWAEK) wird das Zusammenleben zwischen Brandenburger Bevölkerung und Menschen mit Migrationsgeschichte gefördert. Mit dem Fördertatbestand 'Kommunale Integration von Menschen mit Migrationsgeschichte' (KIM) für Landkreise und kreisfreie Städte können lokale Integrationsprozesse organisiert und begleitet werden. Mit dem Fördertatbestand 'Deutschkurse für Geflüchtete' (DfG) wird die Einrichtung einer landesweiten Koordinierungsstelle zur bedarfsorientierten Entwicklung und Koordination für Geflüchtete unterstützt. https://www.ilb.de/de/arbeit/uebersicht-der-foerderprogramme/soziooekonomische-integration-von-menschen-mit-migrationsgeschichte/
Neue Förderrunde für EXIST Women gestartet
Mit dem Programm werden Gründerinnen aus Hochschulen und Forschungseinrichtungen mit finanzieller Unterstützung, Beratungsangebote sowie weiteren begleitenden Maßnahmen unterstützt. Weitere Informationen zur Förderung auf der EXIST Website https://exist.de/programm/exist-women/
Nächste Förderrunde für ESF-Bundesprogramm "Bildung, Wirtschaft, Arbeit im Quartier - BIWAQ"
Mit BIWAQ werden arbeitsmarktpolitische Maßnahmen und Qualifikationen in Quartieren des Städtebauförderungsprogramms Soziale Stadt / Sozialer Zusammenhalt gefördert. BIWAQ VI Anträge können ab dem 1. August 2025 über das Förderportal Z-EU-S eingereicht werden. Einreichungsfrist für BIWAQ VI Projektanträge ist der 15. Oktober 2025.
Neue Projektauswahlkriterien für Förderung von Erneuerbaren Energien und STEP
In der letzten Sitzung des gemeinsamen Begleitausschusses am 18. Juni wurden Änderungen der Projektauswahlkriterien im PAK-Erlass angenommen. Mit der Änderung ist unter anderem die Förderung von Photovoltaikanlagen auf Parkplatzflächen und auf Nutztierställen möglich. Außerdem wurden die Projektauswahlkriterien für die neue STEP-Achse zur Förderung kritischer Technologien ergänzt.
Weitere Informationen zu den Projektauswahlkriterien auf der Webseite der Verwaltungsbehörde
EFRE & JTF unterwegs in Brandenburg: Info-Tour über Wirkung europäischer Fördermittel vor Ort
Mit einem symbolischen Startschuss durch Wirtschaftsminister Daniel Keller hatte am 3. Juli 2025 die große EFRE-/JTF-Info-Tour durch Brandenburg begonnen. Bis zum 22. Juli informierten das MWAEK und seine Partner an 15 Stationen über die Wirkung europäischer Fördermittel – dort, wo das Leben spielt: auf Marktplätzen, vor Schwimmbädern oder bei Baumärkten.
Besucher*innen konnten sich direkt und unkompliziert über geförderte Projekte, Fördermöglichkeiten und Erfolge im Land informieren. Die riesigen EFRE-/JTF-Buchstaben markierten die mobilen Informationsstände und luden zum Dialog ein.
„Europa wirkt – und zwar konkret in Brandenburg“, so Minister Keller. Die Tour macht die Wirkung von EU-Geldern greifbar – von Millionenprojekten wie dem Innovationscampus in Schwedt bis hin zu kleinen Betrieben wie der Tischlerei Woidtow in der Lausitz, die mit Hilfe der Förderung klimafreundlicher wirtschaftet. Insgesamt stehen Brandenburg rund 1,6 Milliarden Euro Fördermittel aus EFRE und JTF zur Verfügung.
Weitere Informationen und alle Stationen der Tour: https://efre.brandenburg.de/efre/de/kommunikation/unsere-aktivitaeten/informationskampagne-2025/
EFRE/JTF-Wanderausstellung informiert über EU-Förderung in Brandenburg – Start in Senftenberg
Ab dem 20. August 2025 tourt eine neu konzipierte Wanderausstellung durch das Land Brandenburg und informiert über die EU-Förderprogramme Europäischer Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) und Fonds für einen gerechten Übergang (Just Transition Fund/JTF). Ziel ist es, die positiven Auswirkungen und Impulse beider Förderinstrumente im Bundesland sichtbar zu machen.
Von 2025 bis Mitte 2029 macht die Wanderausstellung an insgesamt 20 verschiedenen Orten in Brandenburg Halt. Die ersten Stationen ab August 2025 sind:
- Senftenberg – Gebäude 2, 1. OG der BTU Senftenberg, Universitätsplatz 1, 01968 Senftenberg
Zeitraum: 20.08.-15.10.25 - Fürstenwalde/Spree – Rotunde in der Fürstengalerie Fürstenwalde (Erdgeschoss), Am Markt 3, 15517 Fürstenwalde/Spree
Zeitraum: 16.10.- 28.11.25 - Schwedt/Oder – Foyer des Schwedter Rathauses (Erdgeschoss), Dr.-Theodor-Neubauer-Straße 5, 16303 Schwedt/Oder
Zeitraum: 03.02.-17.04.26
Zur Webseite der Wanderausstellung

JTF-Unternehmensförderung Lausitz: 1000 Anträge gestellt
Seit dem Start der JTF-Unternehmensförderung in der Lausitz vor gut 2 Jahren sind insgesamt 1000 Anträge gestellt worden. Die Förderung unterstützt kleine und mittlere Unternehmen (KMU) in der Lausitz beim Übergang in eine CO2-neutrale Wirtschaft, indem unter anderem produktive Investitionen mit einer Förderquote von bis zu 70% der Kosten unterstützt werden. Dadurch soll die Neuausrichtung der Geschäftsmodelle im Strukturwandel realisiert werden. Bisher wurden 73 Mio. Euro bewilligt. Die erfolgreiche Richtlinie ist seit April 2025 auch auf die Uckermark ausgeweitet worden.
Weitere Informationen: Zur Website des EFRE/JTF in BrandenburgNationale Evaluierung des GAP-Strategieplans
Nachdem das BMLEH das Ausschreibungsverfahren für die nationale Evaluierung des GAP-Strategieplans erfolgreich abschließen konnte, wurde erste Vorbereitungen und Abstimmungen mit den jeweiligen Evaluatorenteams bereits durchgeführt und mit den ersten Evaluierungsarbeiten soll Ende 2025 - Anfang 2026 begonnen werden. Grundlegende Informationen zur GAP-SP-Evaluierung werden vom BMLEH hier regelmäßig veröffentlicht.
Änderungen der Projektauswahlkriterien für EBI und Natürliches Erbe in Kraft getreten
Die regionale Verwaltungsbehörde hat nach Anhörung des regionalen Begleitausschusses am 18. Juni 2025 Änderungen der Projektauswahlkriterien für die beiden Förderbereiche „einzelbetriebliche Interventionen“ (EBI) und „natürliches Erbe und Umweltbewusstsein“ (NE) in Kraft gesetzt. Hintergrund dieser Änderungen waren jeweils die Herstellung einer vollumfänglichen Übereinstimmung mit der Förderrichtlinie (EBI) bzw. der Umzug des BIZ Westhavelland (NE).
Die Auswahlkriterien in ihrer aktuellsten Fassung sind als Anlage 1 des PAK-Erlasses hier einsehbar.
ELER-Jahresdurchführungsbericht 2024 von der EU-KOM angenommen
Die EU-Kommission hat am 25. August 2025 der jährlichen ELER-Durchführungsbericht für das Jahr 2024 ohne weitere Rückfragen oder Anmerkungen angenommen. Die jeweiligen Jahresberichte für die Förderperiode 2014 - 2022 werden von der Verwaltungsbehörde ELER zusammen mit der Bürgerinformation und dem Begleitungsanhang hier unter der Rubrik „Durchführungsberichte Förderperiode 2014–2022“ veröffentlicht.
Neue Wanderausstellung macht ELER-Förderung erlebbar
Mit einer neuen Wanderausstellung informiert das Land Brandenburg über die Chancen der ELER-Förderung in der ländlichen Entwicklung. Eröffnet wurde sie am 23. Juni 2025 von Ministerin Hanka Mittelstädt am Leibniz-Institut für Agrartechnik und Bioökonomie (ATB) in Potsdam.
Auf zehn großen Doppeltafeln zeigt die Ausstellung zentrale Förderschwerpunkte der aktuellen ELER-Periode (2023–2027) und stellt 25 beispielhafte Projekte vor – von Naturschutzmaßnahmen über Investitionen in Landwirtschaft und Tourismus bis hin zum Wassermanagement. Ziel ist es, Akteurinnen und Akteure im ländlichen Raum zu inspirieren, eigene Projektideen zu entwickeln und Fördermöglichkeiten zu nutzen.
Lieferung sowie Auf- und Abbau der Ausstellung sind kostenlos.
Die Wanderausstellung ist unter dem Link: https://eler.brandenburg.de/eler/de/eler-wanderausstellung/ bestellbar.
Designpreis Brandenburg 2025: Bewerbungen offen
Auch in diesem Jahr sucht das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit, Energie und Klimaschutz (MWAEK) mit dem Designpreis Brandenburg nach herausragend gestalteten Produkten und Dienstleistungen. Der Preis ehrt besondere Leistungen in den Kategorien Industriedesign/Produktdesign, Kommunikationsdesign und Digital Design und ist mit einem Gesamtpreisgeld von 25.000 Euro dotiert.
Bewerben können sich seit dem 01. August Gestalter*innen, sowie Hersteller und Auftraggeber mit Sitz in Brandenburg.
Alle Informationen unter www.designpreis-brandenburg.de
INTERREG VI A: Neue Förderaufrufe für grenzüberschreitende Projekte
Das EFRE-Kooperationsprogramm INTERREG Deutschland–Polen hat mehrere neue Förderaufrufe für grenzüberschreitende Projekte veröffentlicht. Gefördert werden Vorhaben, an denen mindestens ein deutscher und ein polnischer Partner beteiligt sind und die einen klaren Mehrwert für den gemeinsamen Grenzraum schaffen, wie etwa in den Bereichen Kultur, Natur, Klima oder gesellschaftliche Integration.
Aktuell sind vier Calls geöffnet:
- 4. Call: Kultur, nachhaltiger Tourismus, soziale Eingliederung und soziale Innovation (Priorität 3, Ziel 4.6), Anträge bis 30.09.2025
- 5. Call: Ausbau der Forschungskapazitäten und Einführung fortschrittlicher Technologien (Priorität 1, Ziel 1.1), Anträge bis 30.10.2025
- 6. Call: Zugang zu allgemeiner und beruflicher Bildung (Priorität 3, Ziel 4.2), Anträge bis 30.10.2025
- 7. Call: Naturschutz, biologische Vielfalt und grüne Infrastruktur (Priorität 2, Ziele 2.4 und 2.7), Anträge bis 28.11.2025
Bis zu 80 % der förderfähigen Kosten können durch den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) übernommen werden. Die Projekte müssen bis spätestens 30.06.2029 abgeschlossen sein.
Weitere Informationen zur Förderung und Antragstellung: https://interreg-brandenburg-polska.eu/projekt-beantragen/
Brandenburg Innovationspreis: Zwei EFRE-geförderte Unternehmen prämiert
Bei der diesjährigen Verleihung des Brandenburger Innovationspreises am 10. Juli 2025 wurden unter anderem zwei EFRE-geförderte Unternehmen ausgezeichnet. Im Rahmen der „Cross Cluster Konferenz Nachhaltige Produktion 2025“ prämierte Wirtschaftsminister Keller insgesamt drei Unternehmen, die mit besonderen Innovationen hervorstachen.
Gewonnen haben der „WFS Clearwater Lift“ der AMS Alteno GmbH, das Projekt „reffiSchaf“ der Projektgemeinschaft Frankenförder Forschungsgesellschaft mbH, Biomanufaktur Havelland GmbH und Gut Hirschaue GmbH & Co. KG sowie die „MB feuerbeständige Brandschutztür aus Holz“ der Projektgemeinschaft MB Fensterbau Beelitz GmbH (EFRE-gefördert) und MB Brandschutztischlerei Beelitz GmbH. Zusätzlich wurden zwei Sonderpreise vergeben: Diese gingen an die Potsdamer Sectorlens GmbH für ihre KI-gestützte Plattform „Find Your Software“ sowie an CanChip GmbH (EFRE-gefördert) aus Potsdam für das Projekt „Tumor-on-Chip-Modelle“.
Weitere Informationen in der Pressemitteilung des MWAEK: Zur Pressemitteilung
Vorschlag der Kommission für den Mehrjähriger Finanzrahmen der EU ab 2028 veröffentlicht
Wie erwartet wurde am 16. Juli der Vorschlag der EU-Kommission für den kommenden Mehrjährigen Finanzrahmen 2028-2034 vorgelegt. Der Vorschlag bestätigt die im Vorhinein diskutierten Reformpläne der Kommission. Der Fokus des nächsten MFR liegt auf Verteidigung und Wettbewerbsfähigkeit. Diese sollen vor allem durch den neu gebildeten Wettbewerbsfähigkeitsfonds umgesetzt werden. Die bisher eigenständigen EU-Kohäsionsfonds sollen mit den Agrar-Fonds der GAP sowie mit weiteren Fonds in einen gemeinsamen Fonds zusammengefasst werden.
Die vormals größten Haushaltsposten für Kohäsions- und Agrarfonds verlieren im Vorschlag der Kommission erheblich an Bedeutung zu Gunsten des Wettbewerbsfähigkeitsfonds. Insgesamt sind für diese beiden Bereiche 865 Mrd. EUR vorgesehen, was 42,3% des Haushalts entspricht. Im vergangenen MFR 2021-2027 waren 62,7 % aller Haushaltsmittel für Kohäsions- und Agrarpolitik vorgesehen. Für die Einkommensstützung von landwirtschaftlichen Betrieben sind 300 Mrd. EUR vorgesehen.
Die Umsetzung der EU-Agrar- und Kohäsionspolitik soll gemeinsam und zentral in nationalen und regionalen Partnerschaftsplänen, ähnlich wie es in der GAP in der aktuellen Förderperiode gehandhabt wird. Die Beteiligung der Zivilgesellschaft an den Plänen soll gemäß des Partnerschaftsprinzips und des Subsidiaritätsprinzips weiterhin gewährleistet werden. 14 % der Mittel in diesen Plänen sollen für soziale Ziele und ländliche Entwicklung eingesetzt werden. Ein separates Budget für ESF und LEADER ist nicht vorgesehen. 43 % des Budgets soll in saubere Investitionen zur Erreichung von Klima- und Umweltschutzzielen fließen.
Der Entwurf ist der Startschuss für lange Verhandlungen zum künftigen EU-Budget mit den Mitgliedstaaten und dem EU-Parlament. Den gesamten Vorschlag der Kommission finden Sie hier: Zur Pressemitteilung der KOM
EU-Parlament will ländliche Räume stärken: Kohäsionspolitik soll nach 2027 gezielt auf den ländlichen Raum ausgerichtet werden
Das Europäische Parlament hat am 17. Juni 2025 eine Entschließung verabschiedet, die die Weichen für eine deutlich stärkere Förderung ländlicher Gebiete in der EU stellen soll. In dem Beschluss fordern die Abgeordneten die Europäische Kommission auf, die künftige Kohäsionspolitik gezielt und umfassend auf die Entwicklung des ländlichen Raums auszurichten als Schlüssel zur Verringerung regionaler Ungleichheiten in Europa.
Im Mittelpunkt steht die Forderung nach einer eigenen EU-Strategie für ländliche Räume ab der Förderperiode 2028. Ziel sei es, Investitionen in digitale Infrastruktur, erneuerbare Energien, nachhaltige Landwirtschaft, lokale Wirtschaftskreisläufe, Mobilität und Daseinsvorsorge deutlich auszuweiten. Die neue Strategie soll dabei Synergien zwischen Kohäsionspolitik, der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) und dem Forschungsrahmenprogramm „Horizont Europa“ nutzen.
Besonders betont wird die Bedeutung von integrierten territorialen Investitionen (ITI), LEADER und CLLD als Instrumente der partizipativen Regionalentwicklung. Ihre Förderung solle ausgebaut und strategisch besser verzahnt werden, um ländliche Räume resilienter, attraktiver und zukunftsfähiger zu machen.
Weitere Informationen: https://ruralpact.rural-vision.europa.eu/news/eu-parliament-calls-enhanced-cohesion-policy-support-rural-areas_en?etrans=de
Neue EU-Unternehmenskategorie SMCs (Small Mid-Caps) soll Entbürokratisierung schaffen
Im Zuge der Omnibuspakete zur Bürokratieentlastung für Unternehmen, die in diesem Jahr von der EU-Kommission veröffentlicht wurden, wurde die Einführung einer neuen Unternehmenskategorie vorgeschlagen. Die sogenannten SMCs (Small Mid-Cap Enterprises) siedeln sich zwischen den klassischen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) und Großunternehmen an. Sie bezeichnen Unternehmen, die formal keine KMU mehr sind, aber nicht die gleichen Ressourcen und Strukturen wie Großunternehmen aufweisen.
Laut Vorschlag sind SMCs Unternehmen, die zwischen 250 und 749 Mitarbeitende beschäftigen und entweder einen Jahresumsatz zwischen 50 Mio. EUR und 150 Mio. EUR oder eine Bilanzsumme zwischen 43 Mio. EUR und 129 Mio. EUR aufweisen.
Diese SMCs sollen im Vergleich zu Großunternehmen deutlich entlastet werden, indem
- dieselben Vorgaben bei der Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) wie für KMU gelten,
- eine vereinfachte Prospektpflicht in Zusammenhang mit Kapitalmaßnahmen und Börsengängen gilt,
- und indem sie von Sorgfalts- und Rückverfolgungspflichten in der Lieferkette, sowie Registrierungspflichten für Importeure gelockert werden.
Außerdem soll ein Helpdesk eingerichtet werden, der die SMCs bei Handelsbeschwerden im Bereich von Dumping und Subventionen unterstützt.
Weitere Informationen:
Zum Factsheet der EU-Kommission
Zum Pressebericht von Haufe.de
EU-Strategie für nachhaltigen Tourismus: Öffentliche Konsultation bis 12. September 2025
Die EU-Kommission befragt in einer öffentlichen Konsultation Bürger*innen und Tourismusunternehmen nach Beiträgen zur Erstellung der künftigen Strategie für einen nachhaltigen Tourismus in Europa. Ziel der Strategie ist ein die Förderung eines nachhaltigen Tourismussektors in Europa. Die neue Strategie soll eine engere Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten ermöglichen und den Tourismussektor widerstandsfähig gegenüber neuen Herausforderungen wie Klimawandel und geopolitischen Spannungen machen.
EU-Konsultation zur AGVO offen bis zum 6. Oktober
Die EU-Kommission überprüft die Allgemeine Gruppenfreistellungsverordnung (AGVO). Die AGVO regelt, welche staatlichen Beihilfen an Unternehmen grundsätzlich mit dem Binnenmarkt der EU vereinbar sind. Diese Beihilfen müssen dann nicht von der Kommission bewilligt werden.
Die Konsultation ist bis zum 6. Oktober 2025 offen: Zur Konsultation
Weitere Informationen zur Überarbeitung der AGVO: Zur Pressemitteilung der KOM

EFRE-Evaluation der Förderperiode 2014-2020: EU-Förderung stärkt Beschäftigung, Innovation und Klimaschutz
Der Forschungsbericht der Evaluation der EFRE-Programme 2014–2020 in Deutschland, veröffentlicht vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, zeigt: Die Förderung durch den EFRE hat messbare, positive Effekte erzielt. Besonders deutlich sind Beschäftigungszuwächse, mehr Innovationsaktivitäten in Unternehmen sowie Beiträge zu Klimaschutz und neuer Forschungsinfrastruktur.
Insbesondere strukturschwächere Regionen, sowohl in Ostdeutschland als auch in Teilen Westdeutschlands, profitieren. Die Ergebnisse der umfassenden Datenauswertung liefern eine belastbare Grundlage für die anstehenden Verhandlungen zur Kohäsionspolitik nach 2027.
Die gesamte Studie zum Download unter: https://www.bundeswirtschaftsministerium.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2025/07/20250710-europaeischer-fond-fuer-regionale-entwicklung-bringt-beschaeftigung-innovation.html
EU‑Studie zum Verwaltungsaufwand von GAP-Begünstigten und KBS-Zusammenfassung erschienen
Die EU-Kommission hat im Mai eine umfassende Studie veröffentlicht, die sich mit dem Verwaltungsaufwand von Landwirtinnen, Landwirten und weiteren Begünstigten der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) für den Zeitraum 2023–2027 befasst.
Die Untersuchung basiert auf einer europaweiten Befragung von rund 27.000 Landwirten im Frühjahr 2024 sowie ergänzenden Interviews mit Akteuren aus allen 27 Mitgliedstaaten. Sie analysiert dabei verschiedene Phasen der GAP-Prozesse – von Antragstellung über Berichtspflichten bis hin zur Kontrolle – und zeigt die Hauptursachen für Bürokratie und deren Kosten auf.
Wesentliche Erkenntnisse:
Viele Landwirte verbrachten mehr als sieben Tage pro Antrag mit administrativen Aufgaben. Hauptkritikpunkte der Befragten: unklare oder häufig wechselnde Regeln, überbordende Berichtspflichten und redundante Informationsanforderungen.
Während EU‑Recht oft als Belastungsquelle genannt wird, entfallen bis zu 60 % des Verwaltungsaufwandes auf nationale Umsetzungsentscheidungen, die über die EU-Vorgaben hinaus gehen – sogenanntes Gold‑Plating. Praktische Entlastung bringen digitale Tools, vereinfachte Kostenoptionen, sowie verbesserte Kommunikation, Beratung und Schulung durch Behörden.
Die Studie liefert damit konkrete Ansatzpunkte für kurzfristige und mittelfristige Reformen zum Bürokratieabbau. Sie wurde vom EU-GAP-Netzwerks in Kooperation mit dem European Evaluation Helpdesk unter der Leitung der Generaldirektion Landwirtschaft und ländliche Entwicklung (DG AGRI) erstellt.
Der gesamte Bericht auf Englisch, sowie eine Kurzzusammenfassung auf Deutsch ist auf der Seite des GAP-Netzwerkes verfügbar:
Zur Website
Eine ausführlichere Zusammenfassung der KBS findet sich hier: Zur Zusammenfassung
Konferenz zum natürlichen Klimaschutz: Fachwissen trifft auf Praxis in Cottbus
Veranstaltungstermin: 07.10.2025 - 09:30-18:30
Veranstaltungsort: Gründungszentrum Startblock B2, Cottbus
Wie kann Brandenburg der Klimakrise mit naturnahen Lösungen begegnen und daraus gleichzeitig innovative Wertschöpfungsketten entwickeln? Diese Frage steht im Zentrum der Fachkonferenz „Natürlicher Klimaschutz: Innovationen für Wirtschaft und Natur in Brandenburg“, die am 7. Oktober 2025 im Gründungszentrum Startblock B2 in Cottbus stattfindet. Veranstalter sind das Klimabündnis Brandenburg und die BTU Cottbus-Senftenberg.
Unter der Schirmherrschaft von Umweltministerin Hanka Mittelstädt kommen Expert:innen aus Wissenschaft, Verwaltung, Praxis und Zivilgesellschaft zusammen, um über die Potenziale naturnaher Landnutzung, Moor- und Waldwirtschaft sowie nachhaltiger Wasserstrategien zu diskutieren. Neben fundierten Impulsvorträgen und vertiefenden Fachrunden erwartet die Teilnehmenden ein „Markt der Möglichkeiten“ mit Projektpräsentationen, Best-Practice-Beispielen und eine Wald- und Moordegustation.
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung wird erbeten.
Weiter Informationen: Zur Anmeldung und zum Programm
Junges Engagement in demokratischen ländlichen Räumen unter Druck?
Termin: 23. Oktober 2024
Veranstaltungsort: Heimvolkshochschule am Seddiner See
Diese Veranstaltung widmet sich der Frage, wie junge Menschen sich in ländlichen Räumen Brandenburgs demokratisch engagieren können – und welchen Herausforderungen sie dabei begegnen. Es geht um Beteiligungsmöglichkeiten, politische Bildung, demokratiefeindliche Tendenzen und strukturelle Hürden. Gemeinsam mit dem Publikum möchten das Forum ländlicher Raum – Netzwerk Brandenburg in Zusammenarbeit mit dem Kompetenzzentrum Kinder- und Jugendbeteiligung in Brandenburg Wege finden, junges Engagement zu stärken und Lösungsansätze zu finden.
Jahrestagung der Zukunftszentren 2025
Termin: 12. November 2025
Veranstaltungsort: Leipzig und online
Anknüpfend an die Jahrestagungen in den Vorjahren, werden die "Zukunftszentren" auf der 3. Arbeitspolitischen Jahrestagung über die Ergebnisse des zurückliegenden Jahres berichten und Beispiele innovativer Ansätze der Unterstützung von KMU bei der Gestaltung des digitalen, ökologischen und demografischen Wandels präsentieren.
Die „Zukunftszentren“ sind ein ESF+ Programm des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales, die seit 2023 bundesweit KMU und Selbstständige beim digitalen und ökologischen Wandel unterstützen.
Weitere Informationen: Zur Webseite der Veranstaltung
Dritte EU-Netzwerkstatt des Landes Brandenburg – Forum für Austausch, Zusammenarbeit und strategischen Dialog zur EU-Förderung in Brandenburg
Termin: 18. November 2025 von 13:30 bis 18:30 Uhr
Veranstaltungsort: Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) in Potsdam
Mit der EU-Netzwerkstatt möchte das MdFE des Landes Brandenburgs Akteure aus Brandenburg und Berlin – darunter erfahrene Projektträger, regionale und lokale Verwaltungen, Hochschulen, Forschungseinrichtungen sowie weitere öffentliche Institutionen – dazu ermutigen, sich stärker an den direkt von der Europäischen Kommission verwalteten Förderprogrammen zu beteiligen.
Im Zentrum der Veranstaltung stehen die Vorstellung verschiedener Programme sowie vielfältige Möglichkeiten zur Vernetzung. Damit schafft die EU-Netzwerkstatt Raum für fachlichen Austausch, neue Impulse und stärkere Zusammenarbeit.
Anmeldungen bis spätestens 7. November 2025 über das folgende Formular: Zum Anmeldeformular
Sitzung des gemeinsamen Begleitausschusses der EU-Fonds in Brandenburg
Termin 20. November 2025
Veranstaltungsort: Fraunhofer-Konferenzzentrum Potsdam (Golm)
Am 20. November findet der dritte gemeinsame Begleitausschuss der EU-Fonds in Brandenburg 2025 in Potsdam statt. Gemeinsam mit den Vertretungen der zuständigen Generaldirektionen der europäischen Kommission, den Fachreferaten der Brandenburgischen Ministerien, den Bundesministerien und den Wirtschafts-, Umwelt-, und Sozialpartnern besprechen die Verwaltungsbehörden von EFRE/JTF, ELER und ESF+ den aktuellen Stand der Umsetzung, sowie wichtige Änderungen der Fonds.

Achim Wolf






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