Zum Auftakt der agra-Messe 2026 in Leipzig haben sich die Agrarminister der ostdeutschen Bundesländer mit EU-Agrarkommissar Christophe Hansen ausgetauscht. Im Mittelpunkt standen Forderungen nach einer ausreichenden Finanzierung der Gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) sowie Kritik an geplanten Kürzungen durch Kappung und Degression.
Brandenburgs Agrarstaatssekretär Stephan Nickisch warnte vor finanziellen Nachteilen für größere Betriebe in Ostdeutschland und plädierte für eine stärkere Berücksichtigung regionaler Agrarstrukturen. Zudem betonte er die Bedeutung einer verlässlichen Förderung des ländlichen Raums, insbesondere für Programme wie LEADER, um Lebensqualität und Infrastruktur in den Regionen zu sichern.
Achim Wolf

