Die ostdeutschen Agrarministerinnen und -minister haben bei einem Treffen in Berlin im Rahmen der Grünen Woche am 18.01.2026 eine gemeinsame „Berliner Erklärung“ zur künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik der EU verabschiedet. Darin sprechen sie sich klar gegen Kappung, Degression und eine Bedürftigkeitsprüfung bei Direktzahlungen aus, da diese die historisch gewachsenen Betriebsstrukturen in Ostdeutschland benachteiligen würden.
Zugleich fordern sie eine weiterhin starke, eigenständig finanzierte GAP mit gesicherter ländlicher Entwicklung. Instrumente wie LEADER sollen verlässlich abgesichert werden. Auch bei der Förderung von Junglandwirten verlangen die Länder passgenaue Lösungen, die Beteiligungen und Übernahmen in bestehenden Betrieben aller Rechtsformen ermöglichen.
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Achim Wolf

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